Tilidin-Entzug: So verläuft der Weg aus der Tilidin-Sucht

Das Opioid Tilidin wird gemäß des WHO-Stufenschemas als schmerzstillender Wirkstoff gegen mäßig starke Schmerzen eingesetzt. So ist es zum Beispiel üblich, dass Patienten Medikamente wie Valoron N® oder wirkgleiche Generika zur kurzfristigen Behandlung von Schmerzen verordnet bekommen. In einigen Fällen erfolgt die Einnahme jedoch auch langfristig, etwa wenn chronische Schmerzen vorliegen, die sich mit nicht-opioiden Analgetika nur unzureichend behandeln lassen. Da das Opioid seine Wirkung im zentralen Nervensystem entfaltet und dort einen weitreichenden Einfluss auf den Neurotransmitter-Stoffwechsel ausübt, kann es bei längerfristiger Einnahme zu dauerhaften, strukturellen Veränderungen sowie einer Medikamentensucht kommen. Menschen, die Tilidin bereits seit mehreren Jahren oder in hohen Dosen einnehmen und immer weiter steigern, ohne eigentlich Schmerzlinderung zu erfahren, hilft dann nur noch ein professioneller Tilidin-Entzug, um der Suchtspirale zu entkommen. Wichtig ist es, sich von einem professionellen Schmerztherapeuten beraten zu lassen:

  • Ist Tilidin das richtige Medikament für den Schmerz des Betroffenen?
  • Ist dieser beschwerdefrei dadurch und steigert auch nicht Stück für Stück die Dosis?

Wenn beide Fragen mit „ja“ beantwortet werden, braucht derjenige keinen Entzug, sondern hat mit Tilidin eine reguläre und richtige Schmerzmedikation. Fallen die Antworten mit „nein“ aus, braucht der Patient allerdings dringend eine Entzugsbehandlung.

Warum ist eine Tilidin-Sucht gefährlich?

Tilidin ist als Opioid ein Arzneistoff, der in Deutschland unter das sogenannte Betäubungsmittelgesetz fällt. Entsprechend werden Medikamente mit diesem Wirkstoff in deutschen Apotheken nur gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezepts (BtM-Rezept) ausgehändigt. Wer das Schmerzmittel von seinem Arzt verordnet bekommt, fühlt sich demzufolge auf der sicheren Seite und geht davon aus, dass nicht viel passieren kann. Allerdings ist nicht jeder Arzt achtsam in der Verordnung von Opiaten oder kennt sich mit der Schmerzbehandlung aus. Es ist unabdingbar, einen speziellen Schmerztherapeuten diesbezüglich hinzuzuziehen, damit keine sogenannte iatrogene (durch den Arzt verursachte) Sucht entsteht, die nur Leid, aber keine Hilfe bringt. Denn tatsächlich greift Tilidin aktiv in die Hirnchemie des Patienten ein und verändert dort (langfristig) das Schmerzempfinden. Eine häufige Folge ist, dass die Schmerztoleranz sinkt und somit oft eine höhere Dosis des Analgetikums gewählt werden muss. Auch andere Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme, psychotische Symptome, gesunkenes Reaktionsvermögen, verstärkte Müdigkeit und Antrieblosigkeit können auftreten. Allerdings ist Tilidin durch die Beimischung von Naloxon mit deutlich weniger Nebenwirkungen verbunden als andere Opiate, da dieses Nebenwirkungen durch Antagonisierung abmildert oder minimiert. Darüber hinaus wird das Leben des Betroffenen bei einer Tilidin-Sucht auf lange Sicht immer stärker von der Einnahme des Schmerzmittels dominiert, was einen großen Verlust an Lebensqualität bedeutet.

Wann sollte man einen Tilidin-Entzug machen?

Generell gilt bei allen Suchterkrankungen: Je früher die Abhängigkeit bekämpft wird, umso besser stehen die Aussichten auf Erfolg und umso geringer fallen die Nebenwirkungen des Medikamentenentzugs aus. Das betrifft im Falle von Tilidin sowohl Menschen, die täglich eine hohe mg-Dosierung des Wirkstoffs einnehmen, als auch diejenigen, die an einer sogenannten Niedrigdosisabhängigkeit leiden und am Tag gerade einmal eine oder zwei Retard-Tabletten mit niedriger Wirkstoffdosierung nehmen. Wichtig ist allerdings, dass eine Krankheitseinsicht und eine Abstinenz- bzw. Therapiemotivation vorhanden sind. Suchtpatienten, die noch nicht bereit sind, auf die Einnahme der Medikamente zu verzichten oder eine Therapie anzutreten, haben keine guten Chancen auf einen erfolgreichen Entzug.

Wer sollte einen Entzug von Tilidin durchführen?

Patienten, die zweimal täglich eine vom Arzt verordnete Tablette Tilidin einnehmen, um beispielsweise die Schmerzen nach einer Knie-OP erträglich werden zu lassen, setzen sich häufig nicht mit dem Thema Abhängigkeit auseinander. Dabei ist eine gute ärztliche Aufklärung bei der Einnahme von Opiaten und Opioiden wie Tilidin sehr wichtig. Viele Patienten haben entweder Angst vor der Einnahme oder sind zu sorglos. Das Medikament kontrolliert und limitiert einzunehmen, ist für eine kurze Zeit, z.B. nach einer Knie-OP, durchaus in Ordnung. Allerdings muss seitens des Arztes ganz deutlich auf das Suchtpotenzial hingewiesen werden, damit von Anfang an ein vernünftiger Umgang mit der Tabletteneinnahme erfolgt und das Tilidin wieder rechtzeitig ausgeschlichen oder durch schwächere Schmerzmittel ersetzt wird. Tatsächlich kann sich eine Suchterkrankung bei diesem Medikament schon nach wenigen Wochen der Einnahme entwickeln. Dabei treten die Symptome einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit meist gemeinsam auf. Dazu gehören nach dem Diagnose-Manual ICD-10 unter anderem:

  • Die Gedanken drehen sich immer häufiger um das Medikament.
  • Die mg-Dosis muss zunehmend erhöht werden, damit die Tabletten noch gegen die Schmerzen wirken.
  • Zwar treten regelmäßig Nebenwirkungen auf, aber die Einnahme wird trotzdem fortgesetzt.
  • Bleibt eine Einnahme aus, kommt es zu Entzugserscheinungen.
  • Das Medikament wird nicht nur bei Schmerzen eingenommen, sondern auch, um sich „besser“ zu fühlen; es wird also nicht mehr nur für den eigentlichen Zweck der Schmerzlinderung eingesetzt.

Wer diese oder ähnliche Beobachtungen bei sich macht, sollte umgehend über einen Entzug des Medikaments nachdenken. Insbesondere wenn mehrere der obigen Merkmale gleichzeitig auftreten, besteht das Risiko, dass der Betroffene bereits eine Tilidin-Abhängigkeit entwickelt hat.

Tilidin absetzen: Welche Entzugsmöglichkeiten gibt es bei Tilidin?

Um die Abhängigkeit von einem Medikament wie Tilidin zu beenden, entscheiden sich viele Menschen dazu, die Tabletten von heute auf morgen abzusetzen. Dieses Vorgehen wird allgemein auch als kalter Entzug bezeichnet. Die Alternative dazu ist das langsame Ausschleichen des Medikaments im Rahmen eine professionellen Entzugstherapie.

Kalter Entzug von Tilidin

Wer im Zusammenhang mit Tilidin einen kalten Entzug plant, muss sich auf ein hohes Rückfallrisiko sowie sehr starke Entzugserscheinungen einstellen. Eines der prägnantesten Entzugssymptome bei Tilidin im kalten Entzug ist es, dass die ursprünglichen Schmerzen plötzlich mit voller Wucht und Intensität zurückkehren und sogar noch stärker werden. Weil der Körper ohne die Fremdregulierung durch die Tabletten keine Möglichkeit mehr hat, den Schmerz zu dämpfen, erleben viele Patienten diese sogar als um ein Vielfaches stärker als vor der Therapie mit dem Schmerzmittel. Weitere belastende Entzugserscheinungen können innere Unruhe, Schwindel, verstärktes Schwitzen, Suizidgedanken, Übelkeit, Magen-Darmprobleme oder Panikattacken sein. Diese führen meist schnell dazu, dass der kalte Entzug von Tilidin abgebrochen wird und sich die Sucht weiter verfestigt.

Warmer bzw. fraktionierter Entzug von Tilidin

Wer Tilidin absetzen und nur geringe Entzugserscheinungen erleben möchte, entscheidet sich für einen sogenannten warmen oder fraktionierten Entzug. Bei diesem setzen die Patienten das Medikament schrittweise ab (ausschleichen) – und das über einen längeren Zeitraum hinweg. So erhalten Körper und Psyche die Möglichkeit, sich an die kleinere mg-Dosis zu gewöhnen und reagieren mit weniger heftigen Entzugserscheinungen. Zudem wird ein warmer Entzug medikamentös begleitet, um den Patienten stabil und die Entzugserscheinungen so gering wie möglich zu halten.

Wo lässt man einen Tilidin-Entzug durchführen?

Das Absetzen von Tilidin und die Entzugserscheinungen werden häufig unterschätzt. Deshalb unternehmen viele Medikamentenabhängige ihren ersten Entzugsversuch zuhause – oftmals ohne die begleitende Behandlung eines Arztes und scheitern kläglich. Ein stationärer Entzug ist deutlich erfolgsversprechender, da sich die Suchtkranken hier voll auf den Entzug konzentrieren können. Darüber hinaus bietet ein Tilidin-Entzug in einer Klinik ein strukturiertes Behandlungskonzept, das den Patienten Halt und Sicherheit gibt.

Wie läuft ein stationärer Entzug von Tilidin in einer Klinik ab?

Um der Abhängigkeit von Tilidin-Präparaten zu entkommen, können Suchtkranke einen professionellen Entzug in öffentlichen Kliniken oder in einer privaten Fachklinik durchführen. Beide arbeiten grundlegend nach einem ähnlichen Konzept, dass sich in vier Phasen untergliedert. Allerdings werden diese bei einem Entzug in öffentlichen Krankenhäusern und Rehakliniken weniger intensiv, zeitlich versetzt sowie in unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt. Zwischen Entgiftung und Entwöhnung besteht ein hohes Rückfallrisiko, da zwar die körperliche Abhängigkeit behandelt wurde, das psychische Verlangen aber nach wie vor besteht. In privaten Kliniken sind dagegen sämtliche Entzugsphasen aneinandergekoppelt, was die Wirksamkeit erhöht und für den Patienten eine geringere Belastung und geringere Rückfallgefahr bedeutet.

Vorteile eines stationären Entzugs in einer Privatklinik:

  • Schnelle, unbürokratische Aufnahme möglich
  • Intensive medizinisch-pflegerische und psychotherapeutische Betreuung
  • Alle Phasen der Entzugstherapie in nur einer Einrichtung
  • Keine Wartezeiten zwischen Entgiftung und Entwöhnung
  • Hoher Standard bei Unterbringung und Verpflegung

Phase 1: Motivation

Eine körperliche oder psychische Abhängigkeit überwinden Suchtkranke normalerweise nur, indem sie sich auf eine umfassende Denk- und Verhaltensänderung einlassen. Da eine Abhängigkeit in der Regel mehrere Ursachen hat, kommt auf die Betroffenen im Rahmen der Entzugstherapie viel Arbeit zu. Wer hierfür nicht die passende Motivation mitbringt, muss damit rechnen, dass der Entzug scheitert.

Phase 2: Entgiftung

Medikamente, die das Opioid Tilidin enthalten, dämpfen nicht nur das Schmerzempfinden, sondern führen zu weiteren psychischen und physischen Veränderungen. Oft geht die Einnahme der Tabletten und Tropfen mit einem Stimmungshoch einher, das sich auf die durch das Opioid ausgelöste Ausschüttung bzw. Weiterleitung von Neurotransmittern zurückführen lässt. Zwar wird die euphorisierende Wirkung von Präparaten mit Tilidin durch den kombinierten Einsatz von Naloxon, einem Opioid-Antagonisten, gedämpft, meist lässt sich die stimmungshebende Wirkung jedoch nicht komplett verhindern. Werden die Tabletten abgesetzt, kommt es zu einer Beendigung des Stimmungshochs. Das kann sich für den Suchtpatienten anfühlen, als würde er in ein tiefes Loch stürzen. Weitere Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen sind möglich. Deshalb wird die tägliche mg-Dosis im Rahmen der Entzugstherapie schrittweise reduziert oder durch ein anderes Opioid (zum Beispiel L-Polamidon) ersetzt. Um den Tilidin-Entzug zu lindern, können außerdem verschiedene schmerzstillende und beruhigende Medikamente eingesetzt werden.

Phase 3: Entwöhnung

Wer die körperlichen Entzugssymptome des Tilidin-Entzugs gemeistert hat, muss sich nun mit der psychischen Seite seiner Abhängigkeit auseinandersetzen. In der Entwöhnung sollen die Suchtpatienten gemeinsam mit erfahrenen Psychotherapeuten herausfinden, wie ihre Abhängigkeit überhaupt entstehen konnte. Wurden die Auslöser erkannt, wird über einen verhaltenstherapeutischen Ansatz am Erlernen neuer Denk- und Verhaltensweisen gearbeitet. Das geschieht je nach Einrichtung in Gruppen- und / oder Einzelsitzungen. Zusätzliche Therapieangebote helfen außerdem den Suchtdruck und das Verlangen nach den Medikamenten zu bekämpfen. Ebenso sollte eine Behandlung der Schmerzen, die für die ursprüngliche Medikamenteneinnahme verantwortlich waren, erfolgen.

Phase 4: Nachsorge

Eine Sucht nach Opiaten und Opioiden oder vergleichbaren Medikamenten ist mit einem Entzug nicht beendet. Betroffene können sich nach erfolgreicher Entgiftung und Entwöhnung als abstinent betrachten, die Krankheit wird sie jedoch ein Leben lang begleiten. Das bedeutet, dass sie nach dem Klinikaufenthalt unbedingt eine Rückfallprävention in Anspruch nehmen sollten. Hierfür empfehlen sich Selbsthilfegruppen sowie eine ambulante psychotherapeutische Gesprächs- oder Verhaltenstherapie. Darüber hinaus bieten viele Suchtkliniken und -ambulanzen spezielle Rückfallpräventionskurse und -seminare an, die hilfreiche Strategien für das Leben in Abstinenz liefern.

Tilidin absetzen: Welche Entzugserscheinungen löst Tilidin aus?

Die körperlichen und psychischen Symptome beim Tilidin-Entzug sind nicht bei allen Suchtkranken gleich. Welche Entzugserscheinungen von Tilidin auftreten, kann unter anderem durch die gewohnte mg-Dosis und die individuelle körperliche Verfassung des Medikamentenabhängigen mitbestimmt werden. Typische Tilidin-Entzug-Symptome sind:

  • Verstärktes Schmerzempfinden (Hyperalgesie)
  • Schlafstörungen und erhöhte Wachsamkeit
  • Innere Unruhe
  • Starkes Schwitzen oder Frösteln
  • Übelkeit
  • Stimmungsschwankungen, Panikschübe oder depressive Verstimmungen

Nicht selten kommt es beim Absetzen von Opioiden wie Tilidin zu stark dysphorischen Stimmungen und Ängsten, die sogar Suizidgedanken auslösen können. Umso wichtiger ist es, dass Körper und Psyche des Betroffenen im Rahmen einer stationären Therapie unter ständiger Beobachtung stehen. So können andere Medikamente eingesetzt werden, um die Nebenwirkungen des Entzugs zu lindern.

Wie lange dauert ein Tilidin-Entzug?

Hat die Wirkung von Schmerzmitteln wie Tilidin zu einer Abhängigkeitserkrankung geführt, lässt sich diese meist nur langfristig beheben. Weil der Weg in eine dauerhafte Abstinenz nur gelingt, indem die körperlichen und psychischen Suchtstrukturen aufgebrochen werden, sollten Betroffene hierfür unbedingt einen mehrwöchigen Zeitraum einplanen. In besonderen Fällen, in denen bereits seit Jahren eine Sucht nach Schmerzmitteln besteht, kann es sogar Monate dauern, bis die Suchtpatienten den Suchtdruck überwunden haben und in ein normales Leben zurückkehren können. Bestehen Begleiterkrankungen oder Mehrfachabhängigkeiten durch einen Mischkonsum mit anderen Substanzen, ist von vornherein von einer längeren Zeit auszugehen als bei einem reinen Tilidin-Entzug ohne die Behandlung von Begleiterkrankungen.

Was kostet ein Entzug bzw. wer bezahlt den Entzug von Tilidin?

Wer Opiate und Opioide wie Tilidin, Tramadol oder Fentanyl verschrieben bekommt, muss diese Medikamente bis auf den Eigenanteil nicht selbst zahlen. Die Kosten werden von der privaten oder gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Doch wie ist das bei einer Sucht nach den Schmerzmitteln? Wer zahlt die teilweise wochen- oder gar monatelang dauernde Behandlung in öffentlichen oder privaten Einrichtungen? Fällt die Entscheidung auf die Entgiftung und Suchtrehabilitation in öffentlichen Kliniken, springen Krankenkasse und Rentenversicherer als Kostenträger ein. In einer privaten Suchtklinik müssen die Kosten selbst übernommen werden, wobei es die Möglichkeit für eine (teilweise) Rückerstattung durch die private Krankenkasse gibt. Dafür verläuft die Behandlung aber deutlich intensiver und kürzer als in öffentlichen Fachkliniken. In jedem Fall sollten sich Suchtpatienten vor dem Behandlungsantritt über die Kostenübernahme informieren.

Wer ist der richtige Ansprechpartner bei einer Tilidin-Abhängigkeit?

Starke Nebenwirkungen oder eine stetig kleiner werdende Wirkung gegen die Schmerzen – es gibt viele Gründe, die Tilidin-Konsumenten dazu bewegen, sich einem professionellen Entzug zu stellen. Spätestens wenn das Absetzen bzw. die Verringerung der mg-Dosis des Schmerzmittels in Eigenregie nicht klappt, sollten Betroffene sich umgehend an den Arzt wenden, der ihnen das Opioid verschrieben hat.

Sollte es nicht möglich sein, den behandelnden Arzt zu Rate zu ziehen, bieten sich spezielle Suchthilfestellen an. Dort gibt es nicht nur zahlreiche Informationen über Suchterkrankungen im Zusammenhang mit Medikamenten wie Tilidin, Tramadol, Morphin oder Fentanyl, sondern auch erfahrene Berater, die bei allen weiteren Schritten helfen. Von der Wahl der passenden Therapieform über die Entscheidung für eine Klinik bis hin zum Ausfüllen von Formularen erhalten die Medikamentensüchtigen professionelle Unterstützung.

Alternativ können Suchtambulanzen und -kliniken weiterhelfen. Der Vorteil: Hier gibt es gleich konkrete Informationen zum Therapieablauf in der entsprechenden Einrichtung. Das kann als zusätzliche Entscheidungshilfe dienen und die Therapieentscheidung beschleunigen.

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