Für Angehörige

Eine Sucht beeinträchtigt nicht nur das Leben des Abhängigen, sondern auch das der Angehörigen. So wird insbesondere der Partner immer mehr durch den Substanzkonsum beeinflusst und verliert das Gespür für sich und seine eigenen Bedürfnisse. Vielfach entsteht auch eine sogenannte Co-Abhängigkeit, in der die Abhängigkeit gegenüber dem Umfeld bagatellisiert wird. Es wird entschuldigt, kontrolliert und angeklagt bis hin zur Entwicklung psychosomatischer Beschwerden.

Neben dem Partner leiden aber auch die Kinder des Suchtkranken. Sie werden um ihre Kindheit betrogen, unterliegen extremen Stimmungsschwankungen und übernehmen zunehmend die Aufgaben und Pflichten des trinkenden Elternteils. Als Erwachsene rutschen sie häufig in eine Depression, leiden an einem geringen Selbstwertgefühl oder führen destruktive Beziehungen. In vielen Fällen entwickeln sie selbst eine Abhängigkeitserkrankung. Weiterführende Informationen und Empfehlungen zur Selbsthilfe erhalten Sie in unseren Artikeln …

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