Medikamentensucht

Oxycodon Entzug

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine gewisse körperliche Gewöhnung an Oxycodon ist bei langfristiger Einnahme normal.
  • Treten Verhaltensänderungen bei der Einnahme auf, muss eine Sucht befürchtet werden.
  • Es stehen verschiedene Entzugsmethoden zur Auswahl – ideal ist das langsame Ausschleichen.
  • Beim Absetzen von Opiaten, Targin® und Co. sind Nebenwirkungen zu erwarten.
  • In einem stationären Setting können Nebenwirkungen gut gelindert
  • Neben der Entgiftung ist eine Entwöhnung für den vollständigen Entzug essenziell.

Wie wirkt Oxycodon im Körper?

Oxycodon ist ein psychoaktiver Wirkstoff, der im zentralen Nervensystem an spezifischen Rezeptoren wirkt. Genauer gesagt, entfaltet das Opioid seine Wirkung an den µ-, κ- und δ-Opioidrezeptoren. Dadurch werden Opioidpeptide produziert und ausgeschüttet: Endorphine, Dynorphine und Enkephaline. Diese wiederum können verschiedene Effekte bewirken:

  • Analgesie (Schmerz stillen)
  • Sedierung (Beruhigung)
  • Euphorie (Stimmung steigern)
  • Anxiolyse (Angst lösen)
  • Obstipation (Verstopfung)

Wie entsteht eine Oxycodonsucht?

Mit der Zeit gewöhnt sich das Gehirn an die regelmäßige Zufuhr der psychoaktiven Substanz. Dadurch verlieren die Rezeptoren ihre Sensibilität für den Wirkstoff1. Die körpereigene Produktion der Peptide wird zurückgefahren. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, muss deshalb eine höhere Dosis Oxycodon bzw. Targin® eingenommen werden.

Kann eine Toleranzentwicklung zur Sucht führen?

Das ist durchaus möglich, denn die körperliche Anpassung an den Wirkstoff in Form der Toleranzentwicklung ist bei einer längerfristigen Einnahme „normal“. Um die körperliche Abhängigkeit zu beenden, dürfen die Medikamente nicht einfach abrupt abgesetzt werden, sondern müssen langsam ausgeschlichen werden. Eine psychische Abhängigkeit besteht oft, wenn Patienten Schmerzmittel wie Oxycodon missbräuchlich nehmen.

Professioneller Kokainentzug: Junger Mann in Gesprächstherapie
Professioneller Kokainentzug: Junger Mann in Gesprächstherapie

Wann ist ein Oxycodonentzug erforderlich?

Schmerzmittel wie Targin® werden normalerweise nicht zu reinen Rauschzwecken eingenommen. Hier steht (zunächst) die schmerzstillende Wirkung im Fokus. Ob sich bei einer längerfristigen Einnahme aus einer Gewöhnung eine Sucht entwickelt hat, machen Mediziner für gewöhnlich an Verhaltensänderungen fest.

  • Suchtanzeichen: Patienten nehmen Oxycodon wegen positiver Nebeneffekte
    • Das Medikament wird nicht mehr ausschließlich wegen der Reduktion von Schmerzen eingenommen. Stattdessen wünschen sich Betroffene, die mit der Einnahme einhergehende Euphorie oder die beruhigenden Effekte von Targin® und Co. zu erleben. Zudem sind sie häufig von einem starken Verlangen nach der Einnahme des Medikaments getrieben2. Besonders schwierig ist, dass der Übergang von der Gewöhnung zur Sucht oft fließend ist. Daher sollte bei einsetzender Verhaltensänderung grundsätzlich über einen Entzug nachgedacht werden.
  • Abhängigkeit von Oxycodon nach ICD-10
    • Das ICD-10 ist ein international gültiges Diagnosemanual, das auch für Suchterkrankungen, z. B. von Opioiden und Opiaten, genau vorgibt, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um von einer Abhängigkeit zu sprechen. Wer sich fragt, ab wann man einen Oxycodonentzug durchführen sollte, kann sich an den folgenden Kriterien orientieren. Sobald in einem Jahr wenigstens drei der folgenden Merkmale gemeinsam auftreten, ist von einer Abhängigkeit auszugehen, die sich meist nur mit einem Entzug beheben lässt:
      • Es besteht ein starkes Verlangen nach der Einnahme des Medikaments.
      • Die Gedanken kreisen zunehmend um Targin® vergleichbare Medikamente.
      • Die Dosis muss regelmäßig erhöht werden, weil sich bereits eine Toleranz entwickelt hat.
      • Die Kontrolle über die Einnahmehäufigkeit und -dosis geht zunehmend verloren.
      • Wird Targin® nicht zum gewohnten Zeitpunkt eingenommen, treten Entzugserscheinungen
      • Obwohl die Einnahme des Medikaments bereits zu körperlichen/psychischen/sozialen Beeinträchtigungen führt, wird sie fortgesetzt.

Wie läuft ein Oxycodonentzug ab?

Der Ablauf eines Entzugs von Oxycodon kann auf verschiedene Arten und Weisen erfolgen – mit jeweils unterschiedlichen Risiken.

  • Kalter Entzug mit sofortigem Absetzen
    • Viele Patienten, die über Jahre hinweg Opioide gegen Schmerzen eingenommen haben und irgendwann für die Nebenwirkungen dieser Behandlung sensibel werden, möchten das Arzneimittel am liebsten von jetzt auf gleich absetzen. Sie entscheiden sich für einen kalten Entzug, das heißt, ein abruptes Absetzen des Arzneimittels ohne ärztliche Hilfe.Durch die langfristige Behandlung ist das Gehirn allerdings so stark an die Einnahme gewöhnt, dass es beim sofortigen Absetzen zu unangenehmen Nebenwirkungen, d. h. Targin®-Entzugserscheinungen, kommen kann. Diese sind in der Regel nicht lebensgefährlich, aber derart belastend, dass Betroffene den Targin®-Entzug oft nicht alleine durchstehen – mit weitreichenden Folgen: Wurde erst einmal ein Entzugsversuch abgebrochen, liegt die Hemmschwelle dafür, es noch einmal zu versuchen, meist deutlich höher.
  • Ambulanter Entzug mit langsamem Ausschleichen
    • Wer unter den körperlichen Merkmalen einer Abhängigkeit in Form einer Gewöhnung leidet, jedoch keine psychischen Symptome einer Sucht aufweist, kann die Medikamente meist ambulant absetzen. In Absprache mit dem behandelnden Arzt wird die Dosis des Arzneimittels über einen längeren Zeitraum hinweg stetig verringert. Diesen Vorgang bezeichnet man als langsames Ausschleichen. Sind dabei keine Nebenwirkungen bzw. Targin®-Entzugserscheinungen zu erwarten, sind kaum weitere Maßnahmen erforderlich.
  • Stationärer Entzug mit langsamem Ausschleichen
    • Patienten, die nicht nur körperlich von dem Opioid abhängig sind, sondern auch psychisch durch das Medikament beeinträchtigt werden, sollten sich für einen Targin®-Entzug in professionelle Hände begeben. Bei einer stationären Entgiftung wird das Opioid langsam ausgeschlichen bzw. durch ein anderes Medikament ersetzt, welches langsam abgesetzt wird. Dadurch reduzieren sich die Entzugserscheinungen von vornherein auf ein Minimum.
      Zusätzlich können unangenehme Symptome des Entzugs durch eine passende medikamentöse Behandlung gelindert werden. Wichtig ist, dass sich an die körperliche Entzugsbehandlung eine psychische Entwöhnung anschließen muss, um auch die psychische Komponente der Abhängigkeit von Targin® und Co. zu beenden.
  • Forcierter Opioidentzug in Narkose/Ultra-Kurz-Entzug
    • Insbesondere im Internet findet man immer wieder Anbieter, die für Menschen mit einer Abhängigkeit von Opioiden oder Opiaten einen sogenannten Turbo-Entzug, auch bekannt als Ultra-Kurz-Entzug oder forcierter Opioidentzug in Narkose, anbieten. Bei dieser Methode wird der Patient zunächst in Narkose versetzt. Anschließend wird ihm ein Opioid-Antagonist (Naloxon oder Naltrexon) in hoher Dosierung verabreicht. Diese konzentrierte Gabe von Naloxon soll einen möglichst schnellen Entzug ermöglichen. Nicht zuletzt, weil der Patient typische Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen oder Angstattacken nicht mitbekommt, da er vorübergehend sediert ist³. Kritisch sind allerdings das Risiko-Nutzen-Verhältnis dieser Methode⁴. Die Entzugsbehandlung ist ohnehin keine Behandlung der Abhängigkeit, sondern nur ein erster Schritt, um die Droge aus dem Körper zu bekommen. Die Suchtbehandlung hat das Ziel, Menschen zu ermöglichen, ohne eine erneute Einnahme des Suchtstoffs durch ihren Alltag zu kommen.
Alkoholentgiftung: Gespräch mit Arzt
Alkoholentgiftung: Gespräch mit Arzt

Was passiert bei einem Oxycodonentzug im Körper?

Das zentrale Nervensystem von Patienten, die über einen langen Zeitraum hinweg mit Oxycodon behandelt wurden, stellt sich irgendwann auf die regelmäßige Zufuhr des Wirkstoffs von außen ein. Bleibt die gewohnte Dosis aus, reagiert es darauf mit einer Reihe von Symptomen, die man auch als Entzugserscheinungen bezeichnet.

  • Entzugserscheinungen – abhängig von Dosierung und Einnahmedauer
    • Ähnlich wie bei einigen anderen Arzneimitteln, die eine psychoaktive Wirkung haben, treten beim Entzug von Medikamenten mit Oxycodon, wie zum Beispiel Targin®, häufig Entzugserscheinungen auf. Diese können sich bereits nach kurzer Behandlung mit dem Opioid einstellen, fallen aber meist umso schwerer aus, je länger das Medikament eingenommen wurde und je höher die tägliche Dosis war.
  • Entzugserscheinungen beim Absetzen von Oxycodon
    • Welche Entzugserscheinungen genau auftreten, lässt sich nicht mit Bestimmtheit vorhersagen. Typisch sind jedoch5:
      • Angst
      • starkes Verlangen nach der Einnahme des Opioids
      • Gähnen
      • Schweißausbrüche
      • vermehrter Tränen- oder Nasenfluss
      • Bauchkrämpfe
      • Übelkeit und Erbrechen
      • Durchfall
      • Schüttelfrost
      • Herzrasen
      • Bluthochdruck
  • Risiken eines Oxycodonentzugs
    • Anders als bei vielen anderen psychoaktiven Substanzen ist der Entzug von Oxycodon normalerweise nicht lebensgefährlich. Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen treten in der Regel nicht auf. Dennoch empfinden viele Betroffene den Entzug bzw. die Entzugserscheinungen als derart unangenehm, dass sie rückfällig werden und wieder zum Opioid greifen. Das liegt häufig auch daran, dass der Schmerz, wegen dem das Medikament ursprünglich eingenommen wurde, bei einem Entzug oft mit starker Intensität zurückkommt.
  • Konsum weiterer Substanzen erhöht Risiken eines Entzugs von Oxycodon
    • Wichtig: Zwar ist der Entzug von Oxycodon bzw. Präparaten wie Targin® normalerweise nicht lebensgefährlich, das gilt jedoch nur, wenn Patienten nicht parallel noch weitere psychoaktive Medikamente oder andere rauscherzeugende Substanzen wie Alkohol nehmen. In diesem Fall kann es nämlich bei einem Entzug durchaus zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

Welche Medikamente unterstützen beim Oxycodonentzug?

  • Mittel gegen Verdauungsbeschwerden
    • Wenn Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Übelkeit oder Erbrechen während eines Entzugs von Oxycodon auftreten, lassen sich diese mit frei in der Apotheke verkäuflichen Medikamenten meist relativ gut in den Griff bekommen.
  • Individuelle Schmerzmedikation
    • Schmerzen, die nach dem Absetzen des schmerzstillenden Opioids zurückkehren, lassen sich häufig nicht mit klassischen Analgetika wie Ibuprofen oder Paracetamol ausreichend therapieren. Insofern ist eine gute individuelle Schmerzmedikation von entscheidender Bedeutung, um die Gefahr eines Rückfalls zu verringern.
  • Stimmungsaufhellende Medikamente und nicht-medikamentöse Verfahren
    • Stimmungsschwankungen und Angstzustände sind für die Betroffenen nur schwer zu bewältigen. Zum Glück gibt es eine Reihe von Arzneimitteln und Verfahren, welche die Nebenwirkungen eines Targin®-Entzugs lindern können. Hierzu gehören u. a. Antidepressiva und Neuroleptika. Aber auch nicht-medikamentöse Verfahren wie Entspannungstechniken, Neuro-Elektrische Stimulation und Physiotherapie können Beschwerden lindern. Diese werden allerdings meist nur bei einem ärztlich begleiteten Entzug, vorzugsweise bei stationären Behandlungen, angeboten.
Kokain Entzug Dauer: Depressive Frau liegt wach
Kokain Entzug Dauer: Depressive Frau liegt wach

Wie lange dauert der Oxycodonentzug?

Vor allem für Patienten, die Targin® oder ähnliche Schmerzmittel bereits seit vielen Jahren nehmen, ist die Angst vor einer Therapie oft groß. Am liebsten wäre es ihnen, wenn sie vor Beginn der Behandlung bereits wüssten, wie lange sie mit Entzugserscheinungen rechnen müssen und ab wann sie die Abhängigkeit vollständig hinter sich gelassen haben. Derartige Aussagen lassen sich aber nicht im Vorfeld treffen.

Wie lange ein Entzug von Oxycodon dauert, ist sehr individuell. Gleiches gilt für die Entzugserscheinungen: Manche Betroffenen müssen die unangenehmen Nebenwirkungen nur für einige Tage in Kauf nehmen, bei anderen sind noch mehrere Wochen oder gar Monate später psychische oder physische Nebenwirkungen spürbar.

 

Wo kann man einen Entzug durchführen?

Menschen, die bereits seit vielen Jahren Schmerzmittel mit Oxycodon, wie zum Beispiel Targin® nehmen und endlich von dem Arzneimittel loskommen möchten, sollten sich für eine medizinisch-therapeutisch begleitete Entzugsbehandlung entscheiden. Auf diese Weise lassen sich die Nebenwirkungen der Entgiftung auf ein Minimum reduzieren. Zudem ist die Gefahr für einen Abbruch der Therapie deutlich geringer.

Erster Ansprechpartner ist für gewöhnlich der Arzt, der das Oxycodon bzw. ein Arzneimittel wie Targin® verschreibt. Dieser kennt alle Details zur Therapie mit dem Medikament und kann beim kontrollierten Absetzen unterstützen. Alternativ können Betroffene sich an Suchtberatungsstellen oder direkt an (private) Entzugskliniken wenden. Hier erhalten sie viele wichtige Informationen über eine mögliche Therapie.

Anonyme Suchtberatung: Patientengespräch
Anonyme Suchtberatung: Patientengespräch

Was trägt zum Gelingen eines Entzugs von Oxycodon bei?

Viele Menschen, die regelmäßig Opiate bzw. Opioide nehmen, um damit ihre Schmerzen zu behandeln, denken, dass sie die Schmerzmittel nur kontrolliert absetzen müssten, um die Abhängigkeit in den Griff zu bekommen. Leider ist es nicht ganz so leicht, von Targin® und Co. loszukommen.

  • Mitbehandlung psychischer Abhängigkeit
    • Eine Abhängigkeitserkrankung besitzt in vielen Fällen auch eine psychische Komponente. Schließlich nehmen manche Schmerzgepeinigte die Medikamente trotz möglicher starker Nebenwirkungen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr nur gegen die Schmerzen, sondern auch, um die entspannenden und euphorisierenden Effekte zu erleben. Um langfristig ganz von Targin® und anderen Präparaten mit Oxycodon loszukommen, sollte deshalb nach der Entgiftung immer auch eine psychische Entwöhnung stattfinden.
  • Auseinandersetzung mit Suchtursachen und suchterhaltenden Faktoren
    • Eine Sucht ist meist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, wie zum Beispiel das körperliche Symptom Schmerz. Stattdessen steckt ein regelrechtes Geflecht aus Gründen hinter einer Abhängigkeit von Oxycodon, Opiaten, Alkohol oder anderen Rauschgiften. Diese im Rahmen einer Psychotherapie zu identifizieren und mithilfe passender Verhaltensstrategien aufzulösen, ist das Ziel einer Entwöhnung. In vielen privaten Entzugskliniken werden Entgiftung und Entwöhnung von Oxycodon daher direkt kombiniert. Dies erleichtert Patienten, die vom Schmerzmittel loskommen möchten, den Ausstieg aus der Suchtspirale.

Quellenliste

1 Schreiber, Ulrich „Starke Analgesie zu einem hohen Preis“, DAZ.Online, DAZ 9/2018, S. 52 ff., https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2018/daz-9-2018/starke-analgesie-zu-einem-hohen-preis (Datum des Zugriffs: 07.06.2023)

2 Emrich, Oliver „Die neue Praxisleitlinie Substitutionsbehandlung bei Opioidfehlgebrauch in der Schmerztherapie“, CME-Verlag, https://www.cme-kurs.de/kurse/praxisleitlinie-substitutionsbehandlung-opioidfehlgebrauch-schmerztherapie/ (Datum des Zugriffs: 07.06.2023)

Gastpar, Markus et al. „Opioidabhängigkeit: Der Ultra-Kurz-Entzug“, In: Dtsch Arztebl 1999; 96(31-32): A-2021 / B-1630 / C-1488, https://www.aerzteblatt.de/archiv/18472/Opioidabhaengigkeit-Der-Ultra-Kurz-Entzug (Datum des Zugriffs: 07.06.2023)

Gowing L, Ali R, White JM. Opioid antagonists under heavy sedation or anaesthesia for opioid withdrawal. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 1. Art. No.: CD002022. DOI: 10.1002/14651858.CD002022.pub3, https://www.cochrane.org/CD002022/ADDICTN_the-potential-risks-and-high-cost-of-using-opioid-blocking-drugs-during-heavy-sedation-or-anaesthesia-to-bring-on-withdrawal-outweigh-the-benefits (Datum des Zugriffs: 07.06.2023)

5 O’Malley, Gerald et al. „Opioidvergiftung und -entzug“, MSD Manual Ausgabe für medizinische Fachkreise, https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/spezielle-fachgebiete/freizeitdrogen-und-rauschmittel/opioidvergiftung-und-entzug (Datum des Zugriffs: 07.06.2023)